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Die unterschiedlichen Hängungen

Dies sind die bekanntesten Varianten, um mehrere Bilder aufzuhängen

Du hast viele tolle Bilder, Fotos oder Kunstwerke Zuhause, weisst aber nicht, wie du diese am besten in Szene setzt?

Wir zeigen dir im Folgenden vier unterschiedliche Hängungen und wie du diese selber Zuhause umsetzen kannst. Je nach Wand und Art der Bilder, wird sich die eine oder andere Hängung am besten dafür eignen. Auf jeden Fall raten wir dir, Schritt für Schritt vorzugehen und die Hängung gut zu planen. Damit vermeidest du unnötige Löcher in den Wänden und wiederholtes Umhängen der Bilder.

Hängung Mittellinie

Bei dieser Hängung ziehen wir eine (fiktive) gerade Linie auf Augenhöhe, bzw. auf 1.40 bis 1.50m Höhe. Die Bilder werden dann ober- und unterhalb dieser Linie aufgehängt.

Eine gespannte Schnur oder ein Malerklebeband zum Markieren der fiktiven Mittelinie kann dabei sehr hilfreich sein. Dazu benutzt du am besten eine Wasserwaage.

Bild über Martha Stewart

Rasterhängung

Egal ob eine oder mehrere Bilderreihen, diese Hängung sieht speziell mit gleich grossen Bildern toll aus. Definiere zuerst Ort und Höhe für die Bilder, der Abstand zwischen den Bildern sollte dabei immer genau gleich gross sein. Als Richtwert funktioniert ein Abstand von ca. 5cm sehr gut.

Bild über TheFramer

Rahmenhängung

Bei dieser Hängung werden die Bilder innerhalb eines imaginären Rahmens aufgehängt. Der imaginäre Rahmen kann dabei die Form eines Rechtecks, Kreises oder Ovals annehmen. Beim Hängen der Bilder sollte man dann darauf achten, stets innerhalb dieses Rahmens zu bleiben. Es kann wiederum hilfereich sein, den Rahmen mit Schnur oder Malerklebeband zu markieren. Die dabei entstehende Bilderwand ist lebendig aber dennoch strukturiert. Die Bilder selber, können dabei ganz unterschiedliche Grössen aufweisen.

Bild über charleston

St. Petersburger Hängung

Bei der St. Petersburger Hängung, auch Salonhängung genannt, werden eine grosse Anzahl an Bildern unterschiedlichster Grössen, Formen, Farben und Stilen, in einer freien Anordnung relativ eng nebeneinander gehängt. Auf den ersten Blick wirkt sie leicht chaotisch, denn die Bilder werden bei der Petersburger Hängung in unterschiedlichen Rahmengrößen aufgehängt. Doch tatsächlich ist diese Art der Hängung ein geordnetes Chaos. Denn wer genau hinsieht, erkennt die Zusammenhänge: Entweder sind es die Rahmen, die zusammenpassen, die Motive, das Thema oder die Farben. Dieser rote Faden bringt Ordnung in die Bilderwand.

Bild über Emily Henderson